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<title>Proust-Forum: Die letzten 35 Artikel</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/</link>
<description>Proust-Forum: Die letzten 35 Artikel</description>
<language>en</language>
<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 20:59:06 +0000</pubDate>

<item>
<title>bejoteff2 am "Totenwagen"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=21&#038;page#post-49</link>
<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 05:49:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>bejoteff2</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">49@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Auf den ersten Seiten des 1. Kap. von Teil II von &quot;Guermantes&quot;; Keller-Ausgabe ab S. 439.
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>loudi am "Totenwagen"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=21&#038;page#post-48</link>
<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 14:53:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>loudi</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">48@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Gerhard Meier schreibt in seinem Roman Borodino (BS 1417) Seite 93f: Marcel Proust beschreibt in seinem Roman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, wie er mit seiner kranken Großmutter nach Hause zurückgekehrt sei. Die Sonne sei im Sinken gegriffen gewesen; sie habe auf eine endlose Mauer gestrahlt, an welcher der Wagen vorübergefahren, bevor er zu der Straße gelangt sei, in der sie gewohnt hätten; der Schatten der Pferde und des Wagens, die die untergehende Sonne darauf abgezeichnet habe, habe auf dem roten Hintergrund ausgesehen wie ein Totenwagen auf einer pompejanischen Terrakotta.&lt;br /&gt;
Diese Stelle würde ich gerne in Prousts Roman nachlesen.&lt;br /&gt;
Vielen Dank&lt;br /&gt;
Dieter Mulzer
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>Rebecca am "Zitat-Quelle?"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=19&#038;page#post-47</link>
<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 21:25:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rebecca</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">47@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Vielen, vielen Dank, das hilft mir seeeehr weiter!! Ich bin begeistert:) Selbst, wenn das etwas Anderes sein sollte, passt das sinngemäß super, nehm ich! Dankeschön!!!:)
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>eckartschwarzvanberk am "Anzahl der Figuren bei Proust"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=20&#038;page#post-46</link>
<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 16:31:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>eckartschwarzvanberk</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">46@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Liebe(r) Proustfan,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;es sind 500 Personen. Aber ob ich das von Tadie oder Hayman oder einem dritten Autor habe, kann ich leider nicht feststellen, aber die Zahl stimmt, da ich sie für eine Arbeit über Proust notiert hatte. Über Balzacs Protagonisten kann ich keine Auskunft geben.&lt;br /&gt;
Weiterhin viel Vergnügen an unserem großen Meister
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>eckartschwarzvanberk am "Zitat-Quelle?"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=19&#038;page#post-45</link>
<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 16:25:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>eckartschwarzvanberk</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">45@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Hallo Rebecca,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;zufällig habe ich in der &quot;recherche&quot; alle Worte, die Erinnerung lauten angestrichen und konnte so nach einem Schnelldurchlauf herausdinden, dass die Stelle in Bd V, S. 203 der edition suhrkamp (Rechel Mertens Übers.) sich befindet. Sie heißt etwas anders, aber der Sinn ist der gleiche, wohl eine andere Übersetzung:&lt;br /&gt;
&quot; gewisse Erinnerungen sind wie gemeinsame Freunde, sie bringen eine Art Versöhnung zuwege;....&quot;&lt;br /&gt;
Das sollte eigentlich passen.Es geht um Legrandin und die Vivonne.
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>DanR am "Anzahl der Figuren bei Proust"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=20&#038;page#post-44</link>
<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 17:28:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>DanR</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">44@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Kennt jemand die Anzahl der Figuren die in der Recherche auftreten? Weiss jemand ob es mehr oder weniger als bei Balzac sind? DANKE
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>Rebecca am "Zitat-Quelle?"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=19&#038;page#post-43</link>
<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 22:14:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rebecca</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">43@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Ich hoffe, dass mir irgendjemand sagen kann, woher das folgende Proust-Zitat stammt: Gemeinsame Erinnerungen sind die besten Friedensstifter. ??&lt;br /&gt;
Ich finde das einfach nirgendwo mit Quellenangabe...:S&lt;br /&gt;
Vielen Dank schon mal (hoffentlich:))!
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>DanR am "Proustforschung Identität"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=18&#038;page#post-42</link>
<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 19:28:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>DanR</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">42@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Liebe Yarisha, auch ich bin Dozentin an der Universität und finde dein Thema sehr interessant. Der Ansatz wurde in der Proust-Forschung Ansatzweise auch schon verfolgt. Hinweise kannst du z.B. bei Genette finden und auch im 2002 erschienenen &quot;L'univers constellé de Proust, Joyce et Faulkner&quot;. Viel Erfolg!
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>yarisha am "Proustforschung Identität"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=18&#038;page#post-41</link>
<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 09:33:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>yarisha</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">41@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Die Frage is sicherlich nicht dumm und ich finde so eine agressive Antwort ziemlich unangebracht. Wahrscheinlich hast du sie einfach nicht verstanden.
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bejoteff2 am "Proustforschung Identität"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=18&#038;page#post-40</link>
<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 19:37:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>bejoteff2</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">40@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Diese zweite Frage ist so dumm, dass ich fast bedauere, die erste beantwortet zu haben. Andererseits wirst Du eben deshalb wahrscheinlich auch nichts mit ihr anfangen können, so dass es eh wurscht ist. Baci baci, BJF
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>yarisha am "Proustforschung Identität"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=18&#038;page#post-39</link>
<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 12:24:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>yarisha</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">39@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Vielen Dank für die Antwort! ..da ist mir ein weiterer GEdanke gekommen: findet ihr nicht, dass Marcels Selbst-Findung im Temps retrouvé etwas &quot;mythisches&quot; hat? Herzlichen Dank
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bejoteff2 am "Proustforschung Identität"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=18&#038;page#post-38</link>
<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:29:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>bejoteff2</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">38@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Hallo Yarisha, als ex-Dozent denke ich, dass Du Deine Arbeit selber schreiben solltest - ist ja sozusagen der Zweck der Übung! Jenseits davon jedoch: nein, ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, Marcels Persönlichkeit als &quot;gespalten&quot; zu betrachten. Mein Eindruck war vielmehr, dass er Einstein und Heisenberg vorausempfindet. Die Persönlichkeit ist keine Gegebenheit, die sich jetzt&amp;#38;hier betrachten ließe, sondern beschreibt eine Raumzeitkurve, die als Ganzes eben nur unter Einbezug ihrer Entwicklung sinnvoll betrachtet werden kann - deshalb die ständigen Rück- und Vorausgriffe. Soviel zu Einstein. Außerdem unterliegt die Persönlichkeit der Heisenbergschen Unschärferelation: je genauer man einen Aspekt betrachtet, desto unsicherer werden die anderen. Heisenberg hatte Glück: er brauchte nur zwei Aspekte (Ort und Impuls) zu unterscheiden. Die Persönlichkeit jedoch hat im allgemeinen reichlich davon - alle unscharf, ein Flickwerk (Prousts Schlüsselbegriff: Kaleidoskop) aus schlecht definierten (weil nur als Erinnerungen verfügbaren) Einzelerfahrungen, das insgesamt die Persönlichkeit im Ungreifbaren ansiedelt (man denke an die unfaßbare Albertine, die - in ihrer Rolle als ein Albert - die Unbestimmbarkeit des Ichs Marcels und damit Prousts widerspiegelt). Picasso ist übrigens ein weiteres Kind aus diesem relativistischen Quanten-Hort. Die beiden haben sich zwar gekannt und einander geschätzt, aber die Gemeinsamkeit wird wohl erst im Rückblick erkennbar. (Die Rel.-Theorie zumindest ist in der frz. Intellektuellen-Szene auf fruchtbaren Boden gefallen, der durch den populären (ja, das gibt's in Fr.!) Mathematiker Poincaré (mit dem sich Prousts guter Bekannter Valéry gründlich auseinandergesetzt hatte) und einen zu der Zeit durchaus modischen Kultur-Relativismus vorbereitet war (dazu könnte man sich auch mal Prousts Einstellung zur jüdischen Teilkultur anschauen)). Picasso, den Proust ebenfalls kannte und bewunderte, wird übrigens auch als ein Kind dieser relativistischen Krippe erkennbar, wenn man nur mal genau hinzuschauen versucht (die &quot;Demoiselles d'Avignon&quot; sind kaum Anderes als die vielfältige Albertine bzw. als Prousts &quot;Demoiselles de Caen&quot;). -- Konsens gibt es in den Geisteswissenschaften nicht; es gibt nur einen Gedanken, den zu verfolgen lohnt und den man dann auch verfolgen sollte. -- Hoffe, Anregungen gegeben zu haben. Gruß, BJF
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>yarisha am "Proustforschung Identität"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=18&#038;page#post-37</link>
<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 10:08:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>yarisha</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">37@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Ich schreibe gerade eine Hausarbeit in der Uni über Proust und es geht um die HErstellung von Identität durch die Mémoire Involontaire. Wenn ich das richtig sehe, herrscht in der Proustforschung bis heute nicht wirklich Einigkeit darüber, ob sich duch die Mémoire involontaire ein konstantes Subjekt herstellt oder ob die Persönlichkeit Marcels dennoch gespalten bleibt? Kennt sich da vielleicht jemand besser aus? Herrscht heute Konsens oder ist es sinnvoll darüber nochmal einen Aufsatz zu schreiben? Welche &quot;innovativeren&quot; ASpekte könnte ich dazu nehmen? Vielen herzlichen DAnk!!
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>maxhh am "Hilfe bei Zitatquelle: "... im Sehen mit neuen Augen""</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=17&#038;page#post-36</link>
<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 10:15:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>maxhh</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">36@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Hallo, &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;es gibt ein berühmtes und im Internet häufig auftauchendes Zitat von Proust, dessen genaue Quelle, mithin genauen Wortlaut ich gerne wüsste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So oder ähnlich lautet das Zitat:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Die wirkliche Magie besteht nicht im Sehen neuer Landschaften, sondern im Sehen mit neuen Augen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Die wahre Entdeckung besteht nicht im Finden von neuen Ufern, sondern im Sehen mit neuen Augen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Der wahre Wert einer Reise liegt nicht im Entdecken neuer Landschaften, sondern im Sehen mit neuen Augen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Die wahre Reise einer Entdeckung liegt nicht im Suchen neuer Länder, sondern im Sehen mit neuen Augen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann mir da bitte jemand helfen und mit die genaue Quelle nennen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzlichen Dank!&lt;br /&gt;
Max&lt;br /&gt;
E-Mail: rambam1(at)gmx.de
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>preussen am "Alter von Marcel bei verschiedenen Angelegenheiten"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=16&#038;page#post-35</link>
<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 17:08:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>preussen</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">35@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Hallo, lese seit einigen Monaten Proust und habe die Fragen: Wie alt war Marcel bei der Affäre mit Gilberte und bei sei seiner Reise mit der Großmutter nach Balbec. Habe ich wahrscheinliche überlesesen.&lt;br /&gt;
Gisela
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "recherche?"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=11&#038;page#post-30</link>
<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 17:40:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">30@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Vielen Dank für den link. Da steht ausdrücklich dabei, daß es die Keller-Überarbeitung von Rechel-Mertens ist. Für den Preis nicht übel. Ich sehe da keinen Haken, nur nachlassenden Verkauf, weil diejenigen, die das Doppelte auszugeben bereit sind, das bereits getan haben. Also los, und frohe Lektüre!
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>markus am "recherche?"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=11&#038;page#post-29</link>
<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 15:32:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>markus</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">29@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;hey danke einmal für die antwort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;jedoch hab ich auf etwas bezug genommen was anscheinend erst vor einer woche erschienen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Auf-Suche-nach-verlorenen-Zeit/dp/3518421018/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;#38;s=books&amp;#38;qid=1236871685&amp;#38;sr=1-4&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.amazon.de/Auf-Suche-nach-verlorenen-Zeit/dp/3518421018/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;#38;s=books&amp;#38;qid=1236871685&amp;#38;sr=1-4&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;es dürfte anscheinend die überarbeitet version von keller sein und außerdem noch gebunden um 128 euro also knapp die hälfte von dem was die normale ausgabe kostet,&lt;br /&gt;
ich frage mich nun wo ist der haken!?!
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "recherche?"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=11&#038;page#post-28</link>
<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 13:18:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">28@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Hallo Markus, wurde ja auch wirklich Zeit, daß Du Dir die &quot;Suche&quot; vorknöpfst! Es sind zwei Textfassungen der einzigen deutschen Übersetzung auf dem Markt: Die ursprüngliche aus den Fünfzigern von Rechel-Mertens, und eine Überarbeitung dieser Übersetzung durch Luzius Keller. Der Grund für die Überarbeitung der deutschen Übersetzung lag vor allem an dem Erscheinen einer neuen französischen Textgrundlage, die mit allerhand Ungereimtheiten der alten frz. Ausgaben aufräumte. Beide Fassungen sind bei Suhrkamp. Suhrkamp verramscht die alte Fassung über 2001, Sonderausgaben, Sonderauflagen, einmalige Sonderangebote etc. - daran ist höchstens einmalig, daß die x-te ununterscheidbare Ausgabe als &quot;einmalig&quot; bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
Inzwischen ist die überarbeitete Übersetzung (Rechel-Mertens/Keller) auch im Taschenbuch zu haben - immer noch teurer als die 1xAngebote, aber auch besser. Frohe Lektüre, Jürgen
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>markus am "recherche?"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=11&#038;page#post-27</link>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 18:27:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>markus</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">27@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;hallo!&lt;br /&gt;
Ich war kurz davor als neuer proust liebhaber einzusteigen und mir gleich mal alle sieben bände zuzulegen nur ist mir nicht ganz klar:&lt;br /&gt;
wieso gibt es zwei verschiedene fassungen, wobei eine fast das doppelte kostet !?!&lt;br /&gt;
und weiso steht bei einer &quot;die einmalige sonderasugabe der recherche&quot;?&lt;br /&gt;
kann mich jemand aufklären ?
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "Bildersuche"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=10&#038;page#post-26</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 10:17:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">26@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;In &quot;Guermantes&quot; erwähnt Proust drei Beispiele für Empire-Damenfrisuren: die von Mme de Rémusat, die von Mme de Broglie und die von Mme de Saint-Aulaire (sonst meist Sainte-Aulaire geschrieben). Natürlich kann Proust diese Damen und ihre Frisuren nur aus Abbildungen kennen, und von Mme de Rémusat und Mme de Broglie lassen sich ja auch leicht welche finden. Aber bei Mme de Saint(e)-Aulaire bin ich auch bei Google nur auf Tuffstein gestoßen - hat vielleicht jemand eine weiterführende Anregung?
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "Übriggebliebenes"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=9&#038;page#post-25</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 10:17:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">25@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Zu &quot;Nachgelassenes&quot; S. 324.&lt;br /&gt;
Putbus: Grafengeschlecht auf Rügen. Der zeitlichen Situierung und dem Alter nach müßte es sich hier um eine andere Baronin Putbus handeln als die in Swann erwähnte; dort war Clotilde (*1809) als reale Hintergrundsfigur vermutet worden. Bei der Baronin in Sodom müßte es sich um eine der fünf Enkelinnen Clotildes handeln, geboren zwischen 1858 und 1867. – Zur Verbindung des Namens „Putbus“ mit erotischen Phantasien (die unten noch eine erhebliche Rolle spielen werden) vgl. frz. „pute“ [pyt] = „Hure“ und dt. „Buss“ = „Kuss“, sowie die phonetische Nähe von „Putbus“ = [pybys] im Frz. zu „pubis“ = [pybis] („Pubes, Schamhügel“). Zur sexuellen Ambivalenz der Kammerzofe vgl. den Hinweis in Pokorny: Indogermanisch zu „pu-t“ auf ein (hypothetisches) frühlat. „putos“ = „Penis“ (wie in „praeputium“). In einem Brief an R. Hahn von 1911 (Corr. Bd. 10 S. 333) aus Cabourg schreibt Proust: „Man hat Prinz Constantin R dabei überrascht, wie er sich gerade von Lady P den Sch. [la q.] lutschen [sucer] ließ“; Kolb merkt dazu an, daß Proust womöglich bei der Baronin Putbus an diese „Lady P“ gedacht habe; das würde immerhin bestätigen, daß Proust die Nebenbedeutung von „putbus“ als „Peniskuß“ nicht entgangen ist. Schon der ca. 1909/10 (vgl. Cahiers n. s. Nr. 3) ursprünglich vorgesehene Name „Picpus“ = „pique“ + „puce“ enthielt neben dem offenkundigen „Flohstich“ (der „sucer“ = „saugen“ geradezu zwangsläufig nach sich zieht) bereits die weniger harmlosen „pique“ = „Penis“ und „puce“ = „Freudenmädchen“; „faire les puces“: eine lesbische Vorstellung geben. (Mit „R“ ist zweifellos der schwerreiche und eigentlich als homosexuell bekannte Prinz Constantin von Radziwill gemeint; mit „Lady P“ wahrscheinlich Lady Sarah Pirbright geb. Phillips (1855–1914/16), mit der der Prinz um 1911 eine Affäre hatte (vgl. Corr. Bd. 19 Nr. 382) und die zuvor seit 1887 mit dem jüdischen Bankier Henry Freiherr von Worms, erster (seit 1885) und letzter Baron Pirbright of Pirbright (1840–1903), in dessen zweiter Ehe verheiratet gewesen war.) -- Im Picpus-Entwurf spricht Proust von einem „Hôpital Picpus“ (vgl. Nachgelassenes S. 324 und 633), das - unter Zuhilfenahme von Rochegude: Promenades - zusätzliches Licht auf die Namensfindung wirft: in Paris befindet sich im 12. Arr. eine Rue de Picpus, deren Name der Legende nach auf den Spitznamen „Père Picque Pusse“ eines Paters zurückgeht, der dort im 16. Jh. in einem Konvent lebte und für sein Mittel gegen Flöhe berühmt war. Dieses Konvent mag natürlich bereits dem „Hôpital“ zugrunde liegen; zudem aber befindet sich in Nr. 76 ein 1852 von den Rothschilds gegründetes jüdisches „Hôpital-Hospice“, in Nr. 82 eine „Polyclinique Rothschild“. Ferner liegt an der Rue de Picpus die private „Cimetière [Friedhof] de Picpus“ mit einem Massengrab für die Hingerichteten der Revolution, die auf der Place de la Nation guillotiniert worden waren - und an eben diesem Platz befindet sich (zumindest heute) ein „Hôpital Picpus“, das sich auf Abtreibungen spezialisiert haben soll. Auf dem Friedhof de Picpus ruhen u. a. Angehörige der mit Proust bekannten Familien Montmorency, Gramont, Noailles und Polignac, sowie die 1794 enthaupteten sechzehn Karmeliterinnen von Compiègne. Zu Prousts Zeit befanden sich zudem Nr. 35 nebst dem Friedhofsgelände das Gemeinschaftshaus und Nr. 37–41 das Konvent der „Dames de l’Adoration perpétuelle“ = „[Stifts-]Damen der immerwährenden Anbetung“, zu denen für Marcel ganz offenbar auch die Kammerzofe der Baronin gehört; für den ersten Teil der „Matinée Guermantes“ in Zeit war ursprünglich von Proust der Titel „L’Adoration perpétuelle“ vorgesehen. – Die Anregung zu einer Eindeutschung des Namens Picpus zu Putbus mag von der deutschen Geschichte ausgegangen sein, die sich mit dem Friedhof Picpus verbindet: die Prinzessin von Sigmaringen-Hohenlohe hatte insgeheim das Gelände mit dem revolutionären Massengrab aufgekauft und es zu einem Friedhof ausgestaltet, weil ihr Bruder, der Prinz zu Salm-Kyrburg, dort lag; 1802 wurde das Gelände dann übrigens von der Marquise Montagu-Noailles erworben, einer Tochter der ebenfalls hingerichteten Herzogin von Ayen. – Daß auch das Damenkonvent Sainte-Clotilde bei Nr. 42 an die Rue de Picpus grenzt, passend zur Putbus-Ahnin Clotilde, ist dann aber doch wohl eher ein glücklicher Zufall.
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "Übriggebliebenes"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=9&#038;page#post-24</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 18:15:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">24@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Ach ja, noch zur selben Seite:&lt;br /&gt;
Swan und Onoto sind - Kontinentaleuropäern sollte man das vielleicht doch ruhig sagen - zwei britische Füller-Edelmarken.
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "Übriggebliebenes"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=9&#038;page#post-23</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 18:13:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">23@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Zu &quot;Nachgelassenes&quot; S. 521.&lt;br /&gt;
Mit dem Namen &quot;Gibert&quot; ist nicht allzuviel los - als Nachname sogar relativ häufig, man denke nur an Joseph Gibert. Und eine Form des Komischen stellt er wohl höchstens dar, wenn man an phonetisch verwandte Begriffe wie &quot;giberne&quot; = &quot;Patronentasche&quot; oder eben &quot;gibet&quot; = &quot;Galgen&quot; denkt. Konkret dürfte Proust jedoch an Étienne Gibert denken (*1859), den Tenor der Opéra-Comique und vor allem Solisten der Concerts Lamoureux.&lt;br /&gt;
Etwas mehr leistet da schon Gil Pérez: Ein auf den Philippinen stationierter spanischer Soldat, der am 24. Oktober 1593 unvermittelt und unangemeldet auf der Plaza Mayor von Mexiko City in voller Montur aufkreuzte - ohne zu wissen, wie er da hinkam. Teleportation hin oder her - er wußte immerhin, daß am Morgen seines Verschwindens/Auftauchens der Gouverneur von Manila geköpft worden war, was man in Mexiko auf dem regulären Wege erst zwei Monate später erfuhr und auch nur erfahren konnte. - Daß Proust, Th. Mann e tutti quanti ihre Nasen nicht aus dem Spiritualismus lassen können, ist ja bekannt und sei beklagt.
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "Übriggebliebenes"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=9&#038;page#post-22</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 17:57:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
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<description>&lt;p&gt;Zu &quot;Nachgelassenes&quot; S. 54.&lt;br /&gt;
Die Villa persane in Trouville gehörte übrigens dem Herzog Boson de Talleyrand et de Sagan, dem Onkel des Proust-Freundes Boni de Castellane.
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "Übriggebliebenes"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=9&#038;page#post-21</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 16:41:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
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<description>&lt;p&gt;Zu &quot;Nachgelassenes&quot; S. 100f.&lt;br /&gt;
Proust erzählt hier von einem Mann, dessen Vater der Herzogin von Berry zur Flucht verhalf, sowie von dessen Sohn.&lt;br /&gt;
Mit der Herzogin von Berry muß hier Caroline-Ferdinande-Louise von Bourbon-Sizilien (1798–1870) gemeint sein. Die Person, die ihr zur Flucht nach Palermo verhalf, war Graf Ettore Lucchesi-Palli, 4. Herzog della Grazie (1806–1864), den die Herzogin 1831 in zweiter Ehe heimlich heiratete.&lt;br /&gt;
Aus der Verbindung Ettore/Caroline ging nur ein Sohn hervor, nämlich Adinolfo di Campofranco (1840–1911), der 1860 Nicoletta Lucrezia Ruffo di Baguara (1841–1931) heiratete. Aus der Verbindung Adinolfo/Lucrezia gingen zwei Söhne hervor, Henrico und Pietro; Henrico lebte jedoch nachweislich in Österreich.&lt;br /&gt;
Graf Pietro (1870–1939) heiratete 1906 Béatrix-Colomba de Bourbon, Prinzessin von Parma (1879–1915), eine Tochter von Marie-Pie des Grâces, Prinzessin von Bourbon-Sizilien, also der Verteidigerin von Gaëta und de Charlus in der Suche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im &quot;Tout-Paris&quot; von 1901 sind ein Graf und eine Gräfin Lucchesi-Palli in der Rue de Miromesnil Nr. 20 (8. Arr.) verzeichnet, leider ohne Vornamen. 1909 findet sich dann kein Eintrag - evtl. weil das Paar gestorben ist? -, doch dann 1918 wieder, in der Rue Raspail Nr. 71 - also evtl. für den Sohn, der allerdings mit einer Marquise de San Fernando verheiratet war. Es kann sich also nicht um Adinolfo und Pietro Lucchesi-Palli selbst handeln (und auch nicht um einen Sohn von Pietro, der dann ja höchstens zwölf wäre), aber sicherlich um hinreichend enge Verwandtschaft, um Proust auf ihre Beziehungen zur Herzogin von Berry hinzuweisen.
&lt;/p&gt;</description>
</item>
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<title>bj-fischer am "Stellensuche"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=8&#038;page#post-20</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:05:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
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<description>&lt;p&gt;Na prima! Und das mit dem Katalog ist doch eine nette Idee - ich freue mich schon drauf und wünsche Ihnen viel Erfolg mit der Ausstellung! Gruß,&lt;br /&gt;
Bernd-Jürgen Fischer&lt;br /&gt;
Knesebeckstr. 20, 10623 Berlin.
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>isoldefrepoli am "Stellensuche"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=8&#038;page#post-19</link>
<pubDate>Fri, 02 May 2008 17:53:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>isoldefrepoli</dc:creator>
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<description>&lt;p&gt;Sie sind ganz fabelhaft Herr Fischer! Das ist genau die Stelle, die ich verzweifelt suchte. Haben Sie tausend Dank. Sehr gerne würde ich Ihnen in den nächsten Monaten einen Katalog zukommen lassen. Wohin soll ich ihn senden?
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "Stellensuche"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=8&#038;page#post-18</link>
<pubDate>Fri, 02 May 2008 10:58:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
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<description>&lt;p&gt;Wie wär's denn dann mit dieser Spazierfahrt durch den Bois ziemlich in der Mitte von Bd. 5:&lt;br /&gt;
&quot;Wenn mich mein Leben mit Albertine schon daran hinderte, nach Venedig zu fahren, zu reisen, so hätte ich jetzt doch zumindest, wäre ich allein gewesen, die jungen, im Sonnenlicht dieses schönen Sonntags verstreuten Midinetten kennenlernen können, deren Schönheit für mich zum großen Teil in dem unbekannten Leben lag, das sie beseelte. Sind nicht die Augen, die man sieht, von einem Blick durchdrungen, der Bilder, Erinnerungen, Erwartungen, Abschätzigkeiten enthält, die man nicht kennt und von denen man sie nicht trennen kann? [1730] Wird nicht die Existenz des Wesens, das vorübergeht, dem Runzeln dieser Augenbrauen, dem Blähen dieser Nasenflügel einen verschiedenen Stellenwert geben, je nachdem, wie sie beschaffen ist? Die Anwesenheit Albertines hinderte mich daran, zu ihnen zu gehen und so womöglich aufzuhören, sie zu begehren. Wer in sich den Wunsch aufrechterhalten will, weiterzuleben, und den Glauben an köstlichere Dinge als die gewohnten, muß spazierengehen; denn die Straßen und Avenuen sind voll mit Göttinnen. Doch die Göttinnen lassen uns nicht in ihre Nähe kommen. Hier und da wachte zwischen den Bäumen, am Eingang irgendeines Cafés, eine Kellnerin wie eine Nymphe am Saum eines heiligen Hains, während im Hintergrund drei junge Mädchen an der Seite des riesigen Bogens ihrer Fahrräder, die sie neben sich abgestellt hatten, saßen wie drei Unsterbliche, die sich an die Wolke oder das sagenhafte Reittier lehnten, auf denen sie ihre mythologische Reise machten.&quot; (Die Seitenzahl ist die der 1-bdg. Tadié-Ausgabe Gallimard Quarto.)&lt;br /&gt;
Sonst könnte ich Ihnen höchstens noch die kurze Begegnung mit Gilberte und Freundinnen im Bois auf ca. S. 100 von Bd. 6 andienen. Ich habe die &quot;Suche&quot; auf FP, aber die Suchwörter &quot;Muse(n)&quot; und &quot;Bildhauer&quot; bringen nichts.
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>isoldefrepoli am "Stellensuche"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=8&#038;page#post-17</link>
<pubDate>Thu, 01 May 2008 06:48:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>isoldefrepoli</dc:creator>
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<description>&lt;p&gt;Lieber Herr Fischer,&lt;br /&gt;
haben Sie vielen Dank für die schnelle Antwort, leider ist dies aber nicht die von mir gesuchte Stelle. Proust begegnet diesen Mädchen auf der Straße (Straßenecke),vor einem Lokal(?), ganz plötzlich in der Maße,und er sagt sie stehen da...wie Mußen....Dabei beschreibt er die plötzlichkeit und unberechenbarkeit dieser Begegnung.&lt;br /&gt;
Haben Sie einstweilen nochmals vielen Dank, vielleicht fällt Ihnen noch was dazu ein.&lt;br /&gt;
Schöne Grüße&lt;br /&gt;
Isolde Frepoli
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "Stellensuche"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=8&#038;page#post-16</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 12:13:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
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<description>&lt;p&gt;Um diese Freundinnen zusammenzuführen, hatte vielleicht nicht nur des Lebens zufällige Fügung sie alle so schön ausgewählt; vielleicht hatten sich diese Mädchen (deren Auftreten genügte, um ein unerschrockenes, oberflächliches und eigensinniges Wesen sichtbar werden zu lassen), als übermäßig empfindlich gegen alles Lächerliche und alles Häßliche, als unfähig, sich der Anziehungskraft einer intellektuellen oder moralischen Ordnung zu unterwerfen, zwangsläufig unter ihren Gleichaltrigen zusammengefunden, einen Widerwillen gegen alle verspürt, bei denen sich eine nachdenkliche oder empfindsame Veranlagung in Schüchternheit, Schamhaftigkeit, Ungelenkheit verriet, gegen das, was sie eine ›miese Sorte‹ nennen dürften und sich vom Leib gehalten hatten; während sie sich dagegen anderen angeschlossen hatten, zu denen sie eine gewisse Mischung aus Anmut, Gewandtheit und körperlicher Eleganz hinzog, der einzigen Form, unter der sie sich einen freimütigen, verlockenden Charakter und das Versprechen schöner gemeinsamer Stunden vorstellen konnten. Vielleicht auch befand sich die Schicht, der sie zugehörten und die ich nicht genauer bestimmen konnte, an jenem Punkt ihrer Entwicklung, an dem, dank zunehmenden Wohlstandes und größerer Muße, oder dank des neuen Brauchs, Sport zu treiben, der sich sogar bis in gewisse niedrigere Milieus ausgebreitet hatte, und einer Kultur des Körpers, zu der noch nicht die der Intelligenz hinzugetreten ist, ein den fruchtbaren Schulen einer harmonischen Bildhauerkunst, die noch nicht nach bizarren Ausdrucksformen sucht, ähnliches soziales Milieu in natürlicher Weise schöne Körper mit schönen Beinen, schönen Lenden, gesunden und entspannten Gesichtern, mit regsamer und verschmitzter Miene, in Fülle hervorbringt. Und waren dies nicht die edlen, stillen Modelle der menschlichen Schönheit, was ich dort vor dem Hintergrund des Meeres sah wie Statuen unter der gleißenden Sonne griechischer Gestade?&lt;br /&gt;
(Bd. 2 Teil 2)
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>isoldefrepoli am "Stellensuche"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=8&#038;page#post-15</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 08:05:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>isoldefrepoli</dc:creator>
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<description>&lt;p&gt;Ich bin Bildhauerin und suche für meinen nächsten Katalog ein Proust Zitat, daß in folgendem Zusammenhang steht: der Protagonist begegnet auf der Straße einer Gruppe schöner, junger Mädchen, die Ihm wie ein Kunstwerk erscheinen. Er sprich glaube ich von Musen und Bildhauern.&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass diese Angaben sehr Wage sind aber vielleicht kann mir jemand bei der Suche helfen. ( ich glaube im letzten Drittel der Recherche)
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>admin am "Tolérance"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=7&#038;page#post-13</link>
<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 19:05:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>admin</dc:creator>
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<description>&lt;p&gt;Der Band hat leider keine Paginierung. Dem Kontext ist zu entnehmen, daß Visconti (und Schwartz) im Dpt. Calvados unterwegs war (wen wundert's). Das Etablissement sieht aber so aus, als wäre es, im Gegensatz zu Maineville, nicht ein wenig im Landesinneren gelegen, sondern als ob hinter dem Haus gleich der Strand beginnen würde. Ich glaube, daß man es schnell finden kann, wenn man von Trouville an der Küste bis an die Grenze des Dpt. Manche fährt. Das sind nicht allzu viele Kilometer.
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "Tolérance"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=7&#038;page#post-12</link>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 13:41:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">12@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Visconti hatte für seinen Film ein wunderbares Gebäude als &quot;Maison de tolérance à Maineville&quot; aufgetrieben, also als Puff von Maineville. Leider kann man hier keine Abb. reinsetzen, aber man findet eine in &quot;Luchino Visconti: À la recherche de Proust&quot; von J. J. Abadie und Claude Schwartz (Photos). Weiß jemand, was für ein Gebäude das in der sog. Realität ist?
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>bj-fischer am "Strandsturm"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=6&#038;page#post-11</link>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 13:36:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>bj-fischer</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">11@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Nicht als erlebt.&lt;br /&gt;
Stürme über dem / am Meer kommen dagegen reichlich als Tagträume (Marcels von Balbec) oder als Metaphern / Vergleiche vor. Außerdem wird ein Bild von Elstir mit einem schon teilweise abziehendes Gewitter über Meer und Strand beschrieben (Bd. 2 Teil 2). Daneben wird gelegentlich ein Sturm erwähnt, ohne jedoch näher beschrieben zu werden (z. B., sinngemäß, &quot;während es über Rivebelle schon wieder aufklarte und der Sturm abzog, wurde es düster über Balbec&quot;).
&lt;/p&gt;</description>
</item>
<item>
<title>mweiss am "Strandsturm"</title>
<link>http://www.dmpg.de/bbpress/topic.php?id=6&#038;page#post-10</link>
<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 18:05:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>mweiss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">10@http://www.dmpg.de/bbpress/</guid>
<description>&lt;p&gt;Guten Tag,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;kann mir jemand sagen, ob in der &quot;Suche nach der verlorenen Zeit&quot; ein Strandsturm beschrieben wird. Ich habe nur die alte Suhrkamp-Ausgabe aus den fünfziger Jahren und wäre für Hinweise sehr dankbar.
&lt;/p&gt;</description>
</item>

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