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"Wie stolz war ich, wenn wir den Wagen verlassen hatten, im Jardin d'Acclimatation neben Madame Swann einherzugehen! Während sie in langsamem Schreiten ihren Mantel hinter sich herwehen ließ, warf ich ihr bewundernde Blicke zu, die sie kokett durch ein langes Lächeln beantwortete. Wenn jetzt aus Gilbertes Kameradenkreis ein Freund oder eine Freundin uns traf und uns aus geziemender Entfernung grüßte, wurde ich nun meinerseits als eines jener Wesen betrachtet, die ich so sehr beneidet hatte, als einer der Intimen Gilbertes, der ihre Angehörigen kannte und an jenem anderen Teil ihres Lebens teilhatte, der sich nicht in den Anlagen der Champs-Elysées abspielte.
Oft kreuzten wir in den Alleen des Bois oder des Jardin d'Acclimatation den Weg dieser oder jener großen Dame, die mit Swann befreundet war und uns grüßte; er sah sie dann manchmal nicht und wurde von seiner Frau aufmerksam gemacht: 'Charles! Aber sehen Sie denn Madame de Montmorency nicht?', und Swann zog mit dem freundschaftlichen Lächeln langer, alter Vertrautheit, gleichwohl nachdrücklich und mit einer Eleganz, die nur er besaß, seinen Hut. Manchmal blieb die Dame stehen, glücklich, Madame Swann eine nichts weiter besagende Höflichkeit zu erweisen und dabei gewiß zu sein, daß diese keine Folgerungen daraus ziehen werde, denn Swann hatte Odette Zurückhaltung gelehrt."

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit - Im Schatten junger Mädchenblüte




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